* Warum Hoalitte4 ?

 "Schu wiedr so a lahma Schießdreck!"

Dieses Argument meiner Bandkollegen von Joram Lee konnte ich in den letzten Jahren

bei einer Reihe von Liedideen einfach nicht vom Tisch fegen.

Mir war es jedoch zu schade, diese Lieder auf dem Müllplatz der

Popularmusik zu beerdigen. Lieder, die nicht umsonst so lahm geraten 

sind. Lieder, die sehr persönlich sind. Lieder, die vom Tod von Freunden  und

Verwandten handeln, von Einsamkeit, vom Abschied, aber auch  - unvermeidlich -

von Liebe. Lieder, wie immer von langjährigen musikalischen Weggefährten

komponiert und mit Oberstdorfer Dialekttexten versehen. Lieder vielleicht 

nicht für jeden Tag, aber dafür für intensive Begegnungen.

Ich hoffe, es bringt den  ein oder anderen zum Nachdenken oder es tut ihm

einfach die Ruhe gut. Wir werden ja alle älter!

   - Big Sepp -

 

* Das Konzept

Die Lieder sollten aus einem Guß entstehen, aus einem einzigen 

Gefühlsmoment. Deshalb gab es keine Proben vorab. Eine Konfrontation

für die musikalischen Begleiter - weder Anzahl noch Instru-

mente standen vorher fest - mit den Liedern, sollte erst am Ort den Auf-

nahmen entstehen.  Das "Tonstudio": Eine einsame Oberstdorfer Alphütte.

Ein Stück nach dem anderen wird geprobt, dann aufgenommen. Und nochmals aufgenommen. 

So lange bis es in einem Rutsch passt. Wenn eines okay ist, kommt  das nächste dran: Keine

Overdubs, alles One Take. Bis zum bitteren Ende. Der Hörer soll nicht nur Melodie und Texte

vermittelt bekommen, nein er soll darüber hinaus die besondere

Stimmung, das Entstehen und die Nebengeräusche erfahren können.

Er soll Teil dieser magischen Entstehungsgeschichte werden.

"Um dr döüsed Gott´s Wille" dät isa Müettr sage,

"Bisch de jietzt hert narred wore!"

 

* Hoalitte Vier sind:

Timmää Hecking -  Gitarre, Dobro, Banjo

Big Sepp - Gesang

AJ Giacometti - Bassgitarre

Florian "Levon" Fischer - Percussion, Gesang

 

Die CD gibt es hier: Riebige